AUDIO.SPACE.MACHINE

Ein mechanistisch-digitales Klanguniversum in 12 Tracks

Vom Bauhaus gingen wichtige Impulse aus, die in der Folge den Musik- und Soundbereich entscheidend beeinflussen sollten: Immersion, Gleichberechtigung der künstlerischen Disziplinen, fundierte Kenntnis des Materials, sowie die Fokussierung auf ein modernes mechanistisches Weltbild, in dem die Position des Menschen neu zu bestimmen ist.

Diese Impulse werden in Audio.Space.Machine für die Gegenwart von den Künstlern wittmann/zeitblom neu definiert und in Form eines Konzeptalbums akustisch, inhaltlich und auf die technische Ebene des Sounddesigns übertragen.

In zwölf immersiv konzipierten Tracks wird der Hörraum mit Hilfe einer 360º- Matrix soundästhetisch radikal inszeniert. Stimmen, elektroakustische Musik und Geräusche werden simultan und gleichwertig verwendet. Inhaltlich fokussiert das Album den Menschen als modernen adaptiven Apparat. Es umfasst Textzitate von Lazlo Moholy-Nagy, Walter Gropius und weiteren Künstlern des Bauhauses der zwanziger Jahre, aber auch solche von John Cage und zeitgenössischen Autoren wie Martin Burckhardt und Bazon Brock.

Die Tracks von Audio.Space.Machine sind jeweils zwei bis fünf Minuten lang und können einzeln angewählt und gehört, in ihrer Gesamtheit gleichzeitig auch als inhaltliche Einheit erfahren werden. Binaurale Inszenierung und Noise-Reduction-Übertragung lassen den hörenden Menschen dabei in ein einzigartiges, mechanistisch-digitales Klanguniversum eintauchen.

Audio.Space.Machine wurde von der hörspielkritik als „Hörspiel des Monats Januar 2019“ ausgezeichnet.

Audio.Space.Machine entstand in Kooperation zwischen der Interactive Media Foundation, dem bauhaus 100 Festival, sowie dem Deutschlandfunk, NDR und SWR und ist in erweiterter Radiofassung in den Hörkunst-Programmen und den Webseiten dieser Sender zu hören.

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